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Mitteilungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte

ISSN: 0178-7896

Mitteilungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte

Die Magula Makrychori 3: Ein neolithischer und chalkolithischer Fundplatz im Becken von Elateia, Thessalien, Griechenland. Ergebnisse einer Masterarbeit.

Lea Hüntemann

Mitteilungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte 44 (2023)
https://doi.org/10.30819/mbgaeu.44.4     pp: 35-51     2024-07-29
Die Magula Makrychori 3: Ein neolithischer und chalkolithischer Fundplatz im Becken von Elateia, Thessalien, Griechenland. Ergebnisse einer Masterarbeit.

Stichworte/keywords: Archäologie, Griechenland, Thessalien, Keramik, Neolithikum, Chalkolithikum, relative Chronologie

Cite: APA    BibTeX

Hüntemann, L. (2023). Die Magula Makrychori 3: Ein neolithischer und chalkolithischer Fundplatz im Becken von Elateia, Thessalien, Griechenland. Ergebnisse einer Masterarbeit.. Mitteilungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 44 , 35-51. doi:10.30819/mbgaeu.44.4
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Abstract
Die thessalischen Siedlungshügel, genannt Magulen, sind überregional als charakteristische Merkmale des griechischen Neolithikums bekannt. Als solcher wurde Makrychori 3, ein Fundort im nordostthessalischen Becken von Elateia, 2018 systematisch begangen und dieses Material im Rahmen einer Masterarbeit statistisch aufgenommen und ausgewertet und ein Modell für die relativchronologische Abfolge basierend auf der prospektierten Keramik und einigen Kleinfunden vorgelegt. Die detaillierten Analysen haben gezeigt, dass die Siedlung wahrscheinlich seit dem ausgehenden Frühneolithikum bzw. beginnenden Mittelneolithikum bis ins frühe Chalkolithikum (6100/6000 – 4600/4000 BC) genutzt wurde. Ebenso wie die chronologische Einordnung des Materials, wurden auch sekundäre Veränderungen an der Keramik untersucht, um etwaige taphonomische Prozesse und ihre Ursachen zu beleuchten. Des Weiteren konnte erarbeitet werden, dass sich Makrychori 3 landschaftlich in direkter Nachbarschaft zu weiteren neolithischen Fundplätzen befindet. Die Beziehung dieser Siedlungen untereinander konnte durch die eingehende Beschäftigung mit dem archäologischen Material zumindest angedeutet werden.
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